Aktuelles

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde, 

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,
dieses ist nun der letzte Newsletter in diesem ereignisreichen Jahr. Was? Schon wieder Weihnachten? Aber es kommt noch die Jahreshaupt- versammlung der Stimmberechtigten, die Weihnachtsfeier für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lasst uns dennoch innehalten, dankbar auf das vergangene Jahr zurückblicken und gemeinsam und voller Vertrauen auf Gottes Hilfe in das neue Jahr starten!

Regine Richling

Lampenfieber präsentierte
„Und ewig rauschen die Gelder“

Als Onkel George (Salvatore Giancani) mit dem Feldbett auf dem Rücken eigentlich tot und doch putzmunter durch die Türe in die unsichtbare Kulissenküche stolperte, Eric Swan (René Nagel) tatsächlich noch wusste, wer er in diesem Moment eigentlich wirklich war, Norman Basset (Calogero Gagliardi) im tiefausgeschnittenen Kleid die entscheidende Unterschrift setzen wollte, war Mr. Jenkins (Fabian Federschmidt), der Außendienstler des Sozialamtes, bereits so voller kleiner Sherry-Schnäpschen, dass er seiner Oberchefin Mrs. Cowper (Vani Vaitheeswaran) nur noch einen völlig verwirrten Bericht über seine Erlebnisse der letzten Stunden servieren konnte. Sie verstand eigentlich nichts genau, erfasste aber mit strenger Miene und Chefinnen- Stechschritt, dass hier nichts, aber auch gar nichts stimmte. Eigentlich war der Sachverhalt ganz einfach.

 Eric Swan (René Nagel) betrog seit Jahren im großen Stil das Sozialamt und kassierte das ganze Füllhorn staatlicher Zuschüsse. Alters-, Invaliden-, Unfall- und Frührente, Schlechtwetter-, Kranken-, Wohnund Kindergeld und so weiter und so weiter. Eine Menge Menschen wohnten in seinem Haushalt, die mit immer neuen Hilfsgeldern unterstützt wurden. Dabei lebte er nur mit seiner Frau Linda (Dorothee Giancani) und seinem Freund Norman Basset in seinem Haus. Die beiden ahnten nicht, dass Eric Swan seit zwei Jahren arbeitslos war. Wenn Sie selbst zur Arbeit gingen, organisierte Eric mit Hilfe seines doofschlauen Onkels George sein und ihr Doppelleben und das ihrer fiktiven Untermieter- Anverwandten. Und nun drohte die schöne und einträgliche Scheinwelt zu platzen. Da konnten auch Dr. Chapman (Tanja Gelbach), Sally Chessington (Madrisa Cleff), Mrs. Forbright (Bettina Mann) und Brenda Dixon (Steffi Eich) nichts retten, erklären oder verschlimmbessern. Alles ist ein Riesenklamauk und das Publikum lacht und lacht und muss dabei voll konzentriert am Ball bleiben, um die Verwechslungen, die Wendungen und Verdrehungen zu genießen. Es ist ein Meisterstück der Regisseurin Stefanie Demand und dem ganzen Team auf der Bühne und hinter den Kulissen. Zwei Stunden lang glänzende Unterhaltung mit großem Tempo auf hohem Niveau!

Hans-Erich Richling

       

Karten für die Sonderaufführungen am 13. und 14 Januar, jeweils um 19:30 Uhr gibt es hier.